Welche Symptome treten bei Mukoviszidose auf?

Welche Symptome treten bei Mukoviszidose auf?

Die Erkrankung wird daran erkannt, dass der Schweiß einen hohen salzgehalt aufweist. Durch das starke Schwitzen kommt es in den heißen Monaten zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten. Die Beschwerden bei der Mukoviszidose machen sich bereits in der frühen Kindheit, schon meistens während des ersten Lebensjahres mit keuchhustenähnlichem bemerkbar. Reizhusten und schwere Bronchitis sowie Lungenentzündungen gehen damit einher. Im Lauf der Zeit entwickelt sich eine fortschreitende Bronchitis mit schleimig-eitrigem Bronchialsekret.

Der vermehrte Schleim der Atemwege ist zäh und dickflüssig, was zu häufigen bakteriellen Infektionen  wie wiederkehrenden Lungenentzündungen führt. Verursacher der Lungenentzündungen sind hauptsächlich die beiden Bakterien Staphylokokkus und Pseudomonas. Auch wenn die Kinder gut essen und trinken, leiden sie unter Verdauungsstörungen und Untergewicht. Der Stuhlgang ist häufig massig, glänzt hell und riecht penetrant. Außerdem ist das Gedeihen von Kindern welche an Mukoviszidose leiden gestört. Nicht gedeihende Kinder sollten immer in Hinblick auf eine CF untersucht werden. Bei Jungen verschließen sich die Samenleiter, was letztlich zu Sterilität führt. 

Durch die Mukoviszidose kommt es zu Veränderungen der Schleimsekretion, in der Hauptsache in der Lunge und der Bauchspeicheldrüse und zu weiteren körperlichen Beschwerden. Die Bronchien und ihre Verästelungen werden verstopft, die Luftwege stark verengt, das Atmen behindert. Atemwegs-Infektionen vermehren sich, Husten, Asthma und chronische Nasennebenhöhlenentzündungen sind die Folge. Durch die verstopften Ausgänge der Bauchspeicheldrüse wird verhindert, dass die Verdauungsenzyme abfließen können, die Insulinproduktion kann gestört werden, Diabetes mellitus kann die Folge sein.

Ein Darmverschluss kann schon kurz nach der Geburt auftreten und ist im Kleinkindalter weiter möglich wie auch Refluxstörungen. Durch oftmals verstopfte Gallengänge kann der wichtige Gallensaft nicht in den Zwölffingerdarm fließen, auch eine Leberzirrhose kann entstehen. Viele Männer wie Frauen die an MUkoviszidose leiden, sind zeugungsunfähig bzw. unfruchtbar. Der Schweiß der Erkrankten ist extrem salzhaltig.

Symptome wie bei Bronchitis, Asthma und Zöliakie



Dauernder Husten, evtl. häufige Lungenentzündungen und Atemnot-Situationen, die Mukoviszidose ist aber nicht ansteckend. Verdauungsstörungen mit Bauchschmerzen, Wachstumsstörungen, Untergewicht sowie übelriechendem Stuhl. Die Symptome werden oft mit Keuchhusten, Asthma, Bronchitis oder Zöliakie verwechselt. Von daher kommt die hohe Dunkelziffer von 50%. Dabei lässt sich Mukoviszidose relativ einfach durch den sogenannten "Schweißtest" in einer Kinderklinik oder durch eine genetische Untersuchung diagnostizieren.

Meist treten die Symptome der Mukoviszidose (Zystische Fibrose) früh auf, oft schon während des ersten Lebensjahres. Einige Betroffene zeigen aber auch erst im Jugendalter die ersten Anzeichen der Erkrankung.

Die Symptome der zystischen Fibrose betreffen alle exokrinen Drüsen, besonders die Glandulae bronchiales mit der Folge einer chronischen Bronchitis und die Glandulae intestinales mit Malabsorptionserscheinungen (unter anderem Steatorrhö und Vitaminmangel).
Die Abflussbehinderung im Bereich des Pankreas- beziehungsweise Gallengangs führt zu exokriner Pankreasinsuffizienz, Ikterus und schließlich zur cholestatischen Leberzirrhose. 
Lebenslimitierend sind die rezidivierenden Infektionen der Atemwege; bei Neugeborenen stellt man häufig einen Mekoniumileus fest.